Radler haben künftig keine Vorfahrt mehr

Im Rahmen der Arbeiten am Kreisverkehr Siemensring/Anrather Straße/Halskestraße am kommenden und darauffolgenden Wochenende wird unter anderem Fahrbahn wird abgefräst, damit auch die vorhandene Markierung. Wenn alles fertig ist, gibt es eine wichtige Änderung für die Radfahrer: Sie müssen künftig gegenüber dem Kraftfahrzeugverkehr warten. Grund: Die Praxis hat gezeigt, dass es zwischen Radfahrern und insbesondere Lkw-Verkehr immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen kommt. Deshalb ist es laut einhelliger Expertenmeinung für die Radfahrer sicherer, ihnen an solchen Stellen die Wartepflicht zu geben. Die Furten über Siemensring und Anrather Straße, mit denen die Vorfahrt angezeigt wurde, werden deshalb nicht mehr markiert. Dafür wird für die Radfahrer das Verkehrszeichen „Vorfahrt achten“ installiert (plus temporärer, zusätzlicher Schilder „Vorfahrt geändert“ als Hinweis für die Radfahrer). Außerdem wird aus technischen Gründen die ursprünglich geplante Verkehrsregelung für die Zeit der Baumaßnahme geändert: Mit der Baufirma konnte vereinbart werden, dass die Zu- und Abfahrt über die Anrather Straße zur Kempener Straße (L 26) und umgekehrt an beiden Wochenenden offen ist. Der Verkehr wird durch die Baustelle einspurig geführt. Ampeln werden den Verkehr regeln. Für die Fußgänger wird in der Straße Siemensring eine signalisierte Furt eingerichtet. Vom Kreisverkehr Stahlwerk Becker aus kann für die Bauzeit nicht in Richtung Halskestraße und Siemensring gefahren werden. Die Anrather Straße kann von den Fußgängern deshalb im Bereich der Bushaltestelle gequert werden. Mit den Arbeiten wird am kommenden Freitag um 9 Uhr begonnen. Ingo van de Reydt, beim Team Straßenverkehr im Geschäftsbereich Landschaft und Straßen für die Verkehrssicherung bei der Baumaßnahme zuständig, beantwortet gerne Fragen zur Verkehrslenkung im Rahmen de Arbeiten (0 21 54 / 949 314).